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Wie wirksam sind COVID-19-Impfstoffe im Alltag? Helfen Sie der Forschung!

Corona-Langzeitfolgen: Wichtiges Wissen auf einen Punkt

Neben einer akuten COVID-19-Erkrankung kann es nach einer Corona-Infektion auch zu SpÀtfolgen kommen. Hier erfahren Sie mehr.

Die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion haben viele Facetten

Die möglichen Langzeitfolgen einer Corona-Infektion wurden lange unterschÀtzt. Erst langsam kann die Forschung die ersten Vermutungen mit systematischen Untersuchungen nachweisen. Was die Situation erschwert: Die Langzeitfolgen sind sehr variabel. Sie betreffen bei weitem nicht nur Menschen mit schwerer Erkrankung und können sowohl körperlich als auch psychisch ausfallen.

Psychische Corona-Symptome und Langzeitfolgen

Mittlerweile ist bekannt, dass es nach einer Corona-Infektion nicht nur zu Atemwegssymptomen kommen kann. Auch psychische Beschwerden sowie SpÀtfolgen können entstehen. Hier mehr.

Was sind die psychischen Auswirkungen einer Corona-Erkrankung?

Eine Corona-Erkrankung – auch COVID-19 genannt – kann mit körperlichen aber auch psychischen Symptomen einhergehen.

Bisher wurden diese psychischen Beschwerden insbesondere bei Menschen erfasst, die wegen ihrer COVID-Erkrankung im Krankenhaus behandelt wurden. Bei einigen dieser Patienten kam es zu Beschwerden wie Verwirrtheit, BewusstseinsverÀnderungen, AngstzustÀnden und Depressionen.

In der Regel sind diese Symptome jedoch vorĂŒbergehend und klingen nach ĂŒberstandener Erkrankung wieder ab. Bestehen Sie dagegen lĂ€ngerfristig kann es sich um Corona-Langzeitfolgen handeln.

Quellen: UpToDate

Was ist der Unterschied zwischen COVID-19 und Long-COVID?

COVID-19 beschreibt die akute Erkrankung, die auftreten kann, wenn man sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert.

Die Krankheitsdauer kann sehr unterschiedlich sein. Menschen, die nur mild erkranken, genesen meist innerhalb von 2 Wochen. Insbesondere bei Personen mit schwerem Verlauf kann die Erkrankung jedoch wesentlich lĂ€nger andauern – oftmals 2 bis 3 Monate.

Long-COVID beschreibt dagegen Symptome, die wĂ€hrend oder nach COVID-19 auftreten und die lĂ€nger als 12 Wochen anhalten. Andere hĂ€ufig verwendete Begriffe fĂŒr Long-COVID sind „Post-COVID-Syndrom“, „Long-Haul-VerlĂ€ufe”, „chronisches COVID-Syndrom”, Corona-Langzeitfolgen oder auch Corona-SpĂ€tfolgen.

Eine nÀhere ErklÀrung zu COVID-19 finden Sie hier. Mehr Informationen zu Long-COVID und Langzeitfolgen erhalten Sie hier.

Quellen: UpToDate 1 und 2, Deutsches Ärzteblatt

Art und HĂ€ufigkeit von Corona-Langzeitfolgen

Die Forschung zu Corona-SpÀtfolgen ist in vollem Gange. Hier erfahren Sie, was zu Art und HÀufigkeit von Long-COVID-VerlÀufen bereits bekannt ist.

Welche Langzeitfolgen können nach einer COVID-Erkrankung auftreten?

Nach einer COVID-19-Erkrankung kann es im Verlauf zu sogenannten Corona-Langzeitfolgen kommen.

Andere hĂ€ufig verwendete Begriffe sind Long-COVID, „Post-COVID-Syndrom“, „Long-Haul-VerlĂ€ufe”, „chronisches COVID-Syndrom” oder auch Corona-SpĂ€tfolgen.

Die Beschwerden können schon wÀhrend der COVID-19-Erkrankung auftreten und dann fortbestehen oder erst danach auftreten. Auch können hiervon sowohl Menschen mit mildem als auch schwerem Krankheitsverlauf betroffen sein.

HĂ€ufige Langzeitfolgen sind MĂŒdigkeit, Abgeschlagenheit, Atem- oder Brustbeschwerden, Husten, Konzentrations- oder GedĂ€chtnisprobleme, Gelenkschmerzen, Durchfall, Schwindel, Schlafprobleme, vermehrte Ängstlichkeit und Depressionen. Mehr Informationen zu Long-COVID und Langzeitfolgen erhalten Sie hier.

Quellen: UpToDate 1, 2 und 3, Deutsches Ärzteblatt

Wie hÀufig sind Corona-SpÀtfolgen? Was ist die Statistik?

Bei Corona-SpÀt- oder auch Langzeitfolgen kann die Forschung die genaue HÀufigkeit zwangslÀufig erst im zeitlichen Verlauf ermitteln.

Schließlich muss erst einige Zeit vergehen, bevor in systematischen Studien feststeht, wie lange die Beschwerden bei Betroffenen im Schnitt anhalten. So finden sich hierzu aktuell noch teils vage Angaben.

Grob lĂ€sst sich sagen, dass jeder zweite Corona-Erkrankte nach eigenen Angaben noch lĂ€ngerfristig von mindestens einem Symptom betroffen ist. Zu den hĂ€ufigsten zĂ€hlen MĂŒdigkeit, Husten, Hitzewallungen, Atemnot, Geruchs- oder Geschmacksverlust.

Mehr Informationen zu Long-COVID und Langzeitfolgen erhalten Sie hier.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Langzeitfolgen trotz mildem Verlauf und Auswirkungen auf die LebensqualitÀt

Anders als bei der akuten COVID-19-Erkrankung betreffen Langzeitfolgen vermehrt jĂŒngere Menschen. Auch können sich die SpĂ€tfolgen nachhaltig auf die LebensqualitĂ€t auswirken. Hier mehr.

Können Corona-Langzeitfolgen auch nach einem milden Verlauf auftreten?

Ja. WĂ€hrend von den schweren COVID-Krankheitsverläufen insbesondere Ă€ltere Menschen mit Vorerkrankungen betroffen sind, gibt es unter den Menschen mit Corona-Langzeitfolgen – auch Long-COVID genannt – einen grĂ¶ĂŸeren Anteil an jungen und mittelalten Menschen nach mildem Verlauf.

Allerdings sind Menschen mit schwerem Verlauf, welcher einen Krankenhaus- oder sogar Intensivstationsaufenthalt notwendig macht, hiervon oftmals lĂ€ngerfristig geschwĂ€cht und benötigen anschließend eine Rehabilitationsbehandlung.

Letzteres ist jedoch auch in der Behandlung von anderen schweren Atemwegserkrankungen der Fall und damit etwas anderes als Long-COVID.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt und UpToDate

Wie belasten Corona-Langzeitfolgen die LebensqualitÀt?

Erste Untersuchungen weisen daraufhin, dass bei ĂŒber der HĂ€lfte aller COVID-Erkrankten die LebensqualitĂ€t lĂ€ngerfristig vermindert ist.

Um genauere Aussagen zu den Ursachen und dem weiteren Verlauf machen zu können, braucht es jedoch mehr Forschung.

Weitere HintergrĂŒnde zum Thema erfahren Sie hier.

Quelle: UpToDate

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