Inhalt
Jede 3. Person hat ein erhöhtes Risiko schwer an COVID-19 zu erkranken. Dokumentieren Sie Ihre Gesundheit

Coronavirus
und Diabetes

Ist das Coronavirus SARS-CoV-2 für Menschen mit Diabetes besonders gefährlich? Nicht unbedingt, sagen Experten.

Was Sie jetzt als Diabetes-Patient wissen sollten

Angesichts der aktuellen Situation sind viele Menschen beunruhigt. Insbesondere Menschen mit Diabetes machen sich zudem Gedanken und haben viele Fragen: Was können sie tun, um sich vor einer Infektion zu schützen? Wie können sie sich auf eine möglicherweise anstehende Quarantäne oder gar eine COVID-19-Erkrankung vorbereiten? Erfahren Sie hier mehr.

Risiko durch Corona für Diabetiker

Hier finden Sie alles Wichtige zu Corona bei Diabetikern und ab wann man als Risikogruppe gilt.

Ist Diabetes ein Risikofaktor des Coronavirus?

Laut Robert Koch-Institut (RKI) zählen Diabetiker bei COVID-19 zur Risikogruppe. Zwar ist die Ansteckungsgefahr für Diabetiker nicht erhöht, wohl aber das Risiko für einen schweren Verlauf.

So zeigte sich bei Untersuchungen von schwer an COVID-19 erkrankten Patienten, dass der Anteil an Diabetikern im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung deutlich erhöht ist. Ein kausaler Zusammenhang konnte dabei zwar noch nicht abschließend bewiesen werden, es gibt jedoch verschiedene Signalwege im Zuckerstoffwechsel, mit denen Teile des Coronavirus wechselwirken können.

Außerdem geht insbesondere Diabetes Typ 2 oft mit anderen Risikofaktoren für schwere COVID-19-Verläufe einher – insbesondere hohem Alter und starkem Übergewicht (Adipositas).

Quellen:
Deutsche Diabetes Gesellschaft
Deutsche Diabetes Gesellschaft
Williamson, E.J., Walker, A.J., Bhaskaran, K. et al. Factors associated with COVID-19-related death using OpenSAFELY. Nature 584, 430–436 (2020).

Schutz und Symptome

Erfahren Sie, wie sich Diabetiker am besten vor einer Corona-Infektion schützen können und was im Falle einer Infektion zu tun ist.

Wie können sich Diabetiker am besten schützen?

Für Menschen mit Diabetes gelten die gleichen von Behörden und Medizinern empfohlenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wie für alle anderen Menschen.

Mehr zu den Schutzmaßnahmen des RKI finden Sie hier.

Für Menschen in Risikogruppen ist es zudem besonders wichtig, ihre Kontakte zu Mitmenschen auf ein Minimum zu reduzieren. Außerdem empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft Diabetikern, ihre Blutzuckereinstellung zu optimieren, da dies das Immunsystem gegenüber Infektionserregern – so auch SARS-CoV-2 – stärken kann.

Was sollten Diabetiker bei Verdacht auf COVID-19 tun?

Für Patienten mit Diabetes mellitus gelten die gleichen Empfehlungen wie für alle anderen Menschen mit Atemwegssymptomen:

Melden Sie sich telefonisch bei ihrem behandelnden Arzt oder dem zuständigen Gesundheitsamt und folgen Sie deren Ratschlägen.

Zögern Sie jedoch nicht, sich bei schwerer Symptomatik – insbesondere mit Entgleisung des Zuckerstoffwechsels – beim Rettungsdienst (112) oder in der Notaufnahme vorzustellen.

Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung und sollten daher frühzeitig und engmaschig medizinisch betreut werden. Auch bestimmte Medikamente bei Diabetes können zu einer Verschlechterung der Symptome beitragen.

Bei Unsicherheit darüber, ob es sich bei bestimmten Symptomen um Coronavirus-Symptome handelt, bietet die CovApp eine gute Entscheidungshilfe. Die CovApp finden Sie hier: CovApp

Corona als Auslöser für Diabetes?

Einen direkten Zusammenhang dazwischen gibt es nicht! Erfahren Sie hier, welche Symptome aber dennoch hervorgerufen werden können.

Kann eine Infektion mit dem Coronavirus Diabetes auslösen?

Es gibt Untersuchungen, bei denen ein zeitlicher Zusammenhang zwischen einer Coronavirus-Infektion und einem neu aufgetretenen Diabetes mellitus hergestellt wurde. Ein kausaler Zusammenhang dafür wurde jedoch noch nicht gefunden.

Nicht untypisch bei schweren Viruserkrankungen sind jedoch zeitlich begrenzte Stoffwechselentgleisungen. Diese sind auf die – bei Stressreaktionen auftretende – körpereigene Cortisol-Ausschüttung zurückzuführen. Eine Erhöhung des Cortisols im Blut führt unter anderem zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Nicht untypisch bei schweren Viruserkrankungen sind jedoch zeitlich begrenzte Stoffwechselentgleisungen. Diese sind auf die – bei Stressreaktionen auftretende – körpereigene Cortisol-Ausschüttung zurückzuführen. Eine Erhöhung des Cortisols im Blut führt unter anderem zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Mit Ihrer Einwilligung analysieren wir Ihre Nutzung zur Verbesserung der Website. Wenn Sie in die Übermittlung von Analysedaten einwilligen möchten, klicken Sie bitte auf „Akzeptieren”. Sie können die Website auch ohne Einwilligung in die Analyse Ihrer Nutzung nutzen. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Wir gestalten digitale Gesundheit.

  • Eine Initiative der

  • Data4Life ist vom Bundesamt für
    Informationssicherheit gemäß
    ISO 27001 nach dem IT-Grundschutz zertifiziert.