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Corona-Impfstoffe im Vergleich

Erfahren Sie hier, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Impfstoffen bestehen

Als die Corona-Pandemie im März 2020 in Europa ankam, konnten sich viele Menschen kaum vorstellen, wann der erste Impfstoff bereit stehen würde. Schließlich hatte die Entwicklung anderer Impfstoffe in der Vergangenheit viele Jahre bis Jahrzehnte in Anspruch genommen. 

Doch die Ausnahmesituation führte zu einer nie dagewesenen globalen Kraftanstrengung. So starteten weit über 100 Hersteller in den Wettlauf um die Impfstoffentwicklung. Etliche Präparate schafften es nicht über die vorklinischen Zulassungsstudien hinaus und so dünnte sich das Feld zunehmend aus. 

Ende 2020, nur wenige Monate nach Pandemiebeginn, war es dann soweit: Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer wurde als erstes in Europa zugelassen und eingesetzt. Doch weitere Corona-Impfstoffe folgten. So sahen sich viele Menschen auf einmal mit der glücklichen Situation konfrontiert, statt gar keinem Impfstoff nun die „Qual der Wahl” zu haben.

Damit die Entscheidung leichter fällt, hilft Ihnen Data4Life dabei, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Corona-Impfstoffe besser zu verstehen. Mit Hilfe der folgenden Tabelle können Sie die einzelnen Impfstoffe problemlos miteinander vergleichen.

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Impfstoffe „BioNTech“ „Moderna“ „AstraZeneca“ „Johnson & Johnson“
Voller name [1, 6]

BNT162b2 („Comirnaty“)

mRNA-1273 („Spikevax“)

ChAdOx1 nCoV-19/AZD1222 („Vaxzevria“)

Ad26.COV2.S („Janssen“)

Hersteller [1, 6]

BioNTech und Pfizer

Moderna

University of Oxford, AstraZeneca und das Serum Institute of India

Johnson & Johnson

Impfstofftyp [1]

mRNA-Impfstoff

mRNA-Impfstoff

Vektorimpfstoff

Vektorimpfstoff

Sicherheit und Nebenwirkungen [1, 4]

Alle vier Impfstoffe gelten als sicher. Informationen, wie dies ermittelt wird finden Sie hier. Eine Übersicht über die häufigsten Nebenwirkung der Impfstoffe von BioNTech, Moderna und AstraZeneca finden Sie hier.

Alle vier Impfstoffe gelten als sicher. Informationen, wie dies ermittelt wird finden Sie hier. Eine Übersicht über die häufigsten Nebenwirkung der Impfstoffe von BioNTech, Moderna und AstraZeneca finden Sie hier.

Alle vier Impfstoffe gelten als sicher. Informationen, wie dies ermittelt wird finden Sie hier. Eine Übersicht über die häufigsten Nebenwirkung der Impfstoffe von BioNTech, Moderna und AstraZeneca finden Sie hier.

Alle vier Impfstoffe gelten als sicher. Informationen, wie dies ermittelt wird finden Sie hier. Eine Übersicht über die häufigsten Nebenwirkung des Impfstoffs von Johnson & Johnson finden Sie hier.

Wirksamkeit [1-3]

Hohe Wirksamkeit von etwa 90 % gegen eine schwere COVID-19-Erkrankung

Hohe Wirksamkeit von etwa 90 % gegen eine schwere COVID-19-Erkrankung

Hohe Wirksamkeit von etwa 90 % gegen eine schwere COVID-19-Erkrankung.

Mäßige Wirksamkeit von etwa 70 % gegen eine schwere COVID-19-Erkrankung.

→ Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff empfohlen

Anzahl benötigter Dosen [2, 4-6]

2

2

2

→ Die STIKO empfiehlt Personen, die erste eine Vaxzevria-Dosis erhalten haben, einen mRNA-Impfstoff für die zweite Dosis.

2

→ Die STIKO empfiehlt Personen, die bisher eine Janssen-Dosis erhalten haben, eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis.

Abstand zwischen erster und zweiter Dosis [2, 4, 6]

3-6 Wochen

4-6 Wochen

-Bei 2x AstraZeneca:
9-12 Wochen

-Bei 1x AstraZeneca, 1x mRNA-Impfstoff:
ab 4 Wochen

Zweite Dosis mit mRNA-Impfstoff:
ab 4 Wochen

Empfohlene Altersgruppe [2]

Ab ≥5 Jahre

Ab ≥30 Jahre

Ab ≥60 Jahre

Ab ≥60 Jahre

Erreichen eines vollständigen Impfschutzes [4, 6] „14 Tage nach Verabreichung aller notwendigen COVID-19-Impfstoffdosen, also am 15. Tag.“ (STIKO) „14 Tage nach Verabreichung aller notwendigen COVID-19-Impfstoffdosen, also am 15. Tag.“ (STIKO) „14 Tage nach Verabreichung aller notwendigen COVID-19-Impfstoffdosen, also am 15. Tag.“ (STIKO) „14 Tage nach Verabreichung aller notwendigen COVID-19-Impfstoffdosen, also am 15. Tag.“ (STIKO)
Besonderheit bei Genesenen „Bei immungesunden Personen, die eine labordiagnostische gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollte eine einmalige Impfung in der Regel ab 6 Monate nach Genesung erwogen werden.” (STIKO) „Bei immungesunden Personen, die eine labordiagnostische gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollte eine einmalige Impfung in der Regel ab 6 Monate nach Genesung erwogen werden.” (STIKO) „Bei immungesunden Personen, die eine labordiagnostische gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollte eine einmalige Impfung in der Regel ab 6 Monate nach Genesung erwogen werden.” (STIKO) „Bei immungesunden Personen, die eine labordiagnostische gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollte eine einmalige Impfung in der Regel ab 6 Monate nach Genesung erwogen werden.” (STIKO)

Impfempfehlung für Kinder in Deutschland [2]

Für Kinder und Jugendliche im Alter von 5-17 Jahren

Nein

Nein

Nein

Erste und zweite Impfung mit verschiedenen Impfstoffen [2, 6]

Es ist möglich, die erste Dosis mit AstraZeneca zu impfen und als zweite Dosis Moderna oder BioNTech zu geben.

Es ist möglich, die erste Dosis mit AstraZeneca zu impfen und als zweite Dosis Moderna oder BioNTech zu geben.

Es ist möglich, die erste Dosis mit AstraZeneca zu impfen und als zweite Dosis Moderna oder BioNTech zu geben.

Die STIKO empfiehlt Personen, die bisher eine Janssen-Dosis erhalten haben, eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis.

Dauer der Impfwirkung und Notwendigkeit einer Auffrischimpfung [2, 4, 7]

Die STIKO empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung – 6 Monate nach erfolgter Grundimmunisierung.

Die STIKO empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung – 6 Monate nach erfolgter Grundimmunisierung.

Die STIKO empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung – 6 Monate nach erfolgter Grundimmunisierung.

Die STIKO empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung – 6 Monate nach erfolgter Grundimmunisierung.

Quellen [7]

  1. UpToDate. „COVID-19: Vaccines to prevent SARS-CoV-2 infection: IMMUNOGENICITY, EFFICACY, AND SAFETY OF SELECT VACCINES” [abgerufen am  23.11.2021].
  2. RKI. „COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)” [abgerufen am 23.11.2021].
  3. RKI. „Epidemiologisches Bulletin” [abgerufen am 23.11.2021].
  4. RKI. „Durchführung der COVID-19-Impfung” [abgerufen am 23.11.2021].
  5. CDC. „Interim Clinical Considerations for Use of COVID-19 Vaccines Currently Authorized in the United States” [abgerufen am 23.11.2021].
  6. PEI. „Coronavirus und COVID-19” [abgerufen am 23.11.2021].
  7.  RKI. „Pressemitteilung der STIKO zur Auffrischimpfung” [abgerufen am 23.11.2021].

All dies ist natürlich nur ein Überblick über den aktuellen Status quo. So müssen die Eigenschaften aller Impfstoffe bei jeder weiteren Virusmutation neu getestet werden, ehe sich hierüber Aussagen treffen lassen. Die Impf-Empfehlungen können sich also im Verlauf ändern.

Da es sich bei der Pandemie um ein globales Geschehen handelt, ist für den weiteren Verlauf zudem mindestens so wichtig, wann ausreichend Impfstoffe für alle Länder auf der Welt zur Verfügung stehen. Eine flächendeckende Produktion zu gewährleisten ist damit die zweite große Hürde, nachdem ein wirksamer Impfstoff erfolgreich die Zulassung erlangt hat.

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