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Coronavirus
und Kinder

Auch Kinder können sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anstecken und es verbreiten.

Was Sie als Eltern jetzt wissen sollten

Bisherigen Daten zufolge ist jedoch der Krankheitsverlauf von COVID-19 selbst bei Babys und Kleinkindern häufig geringer ausgeprägt und verläuft milder als bei Erwachsenen. Wie das Risiko beim Coronavirus einzustufen ist, welche Symptome bei Kindern auftreten und wie hoch die Ansteckungsgefahr ist, erklären wir hier.

Inwiefern sind Kinder und Jugendliche durch SARS-CoV-2 gefährdet? Wie hoch ist das Risiko einer Ansteckung?

Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs von COVID-19 bei unter 18-jährigen ist deutlich geringer als bei älteren Menschen.

Laut dem Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland seit Beginn der Pandemie drei Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben, die unter 18 Jahre alt waren. Dabei ist nicht geklärt, ob diese Menschen an Vorerkrankungen litten. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion scheint jedoch ähnlich hoch zu sein wie in anderen Altersgruppen: So berichtet der Deutschlandfunk, dass bei einem kürzlichen Ausbruch in einem Wohnblock mit 93 Infizierten 40% unter 18 Jahre alt waren. Genauere Untersuchungen zu diesem Thema stehen aber noch aus.

Quelle:
Deutschlandfunk

Können auch junge Menschen zur Risikogruppe gehören?

Ja, das ist abhängig von möglichen Vorerkrankungen. Eine Liste kann hier gefunden werden.

Laut dem BMG gehören auch Raucher zur Risikogruppe, da bei ihnen aufgrund einer möglichen verringerten Lungenkapazität die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs höher ist.

Quelle:
Zusammen gegen Corona

Wann öffnen die Schulen wieder?

Der Bund-Länder-Beschluss vom 17. Juni hat festgelegt, dass (abhängig vom lokalen Infektionsgeschehen) der Schulbetrieb möglichst bundesweit nach den Sommerferien fortgesetzt wird.

Links zu den einzelnen Verordnungen der Länder finden Sie hier.

Quelle:
Zusammen gegen Corona

Sollen Kinder mit „Rotznasen” (Symptome einer Erkältung/Schnupfen) lieber zu Hause bleiben?

Das ist momentan Gegenstand einiger Diskussionen: Laut dem Robert-Koch-Institut ist Schnupfen eines der häufigeren Symptome einer COVID-19-Infektion.

Daher empfehlen die Experten des RKI "eine niederschwellige Testung aller Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung – ein einfacher Schnupfen könnte von Schulen und Kitas schon als Gefahr gedeutet werden, was laut Focus Online schon bei vielen Kitas der Fall gewesen sei. Nach Ansicht von Jakob Maske (Kinderarzt in Schöneberg und Pressesprecher des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte (BVKJ)), sei es jedoch absurd, alle Kita-Kinder mit Schnupfen heimzuschicken. Erst bei anderen Symptomen, wie Fieber oder Durchfall, sollten die Eltern aktiv werden.

Eine gute Entscheidungshilfe für die zu treffenden Maßnahmen bietet die CovApp. Diese wurde zusammen mit der Charité Berlin entwickelt und liefert einen Anhaltspunkt dafür, wie wahrscheinlich es ist, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben und ob ein Test beim Arzt notwendig ist. CovApp

Quellen:
Focus
Spiegel

Kann das Training von Sportvereinen wieder aufgenommen werden?

Laut dem Bundesministerium für Gesundheit ist der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel wieder erlaubt. Stufenweise kann das Training also wieder aufgenommen werden, jedoch sollte darauf verzichtet werden, wenn sich ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen nicht einhalten ließe.

Quellen:
Zusammen gegen Corona

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